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Wir steuern direkt auf den Sozialismus zu? Selten so gelacht! – Kommentar

Last updated on 20. September 2021

(M)ein Kommentar, den ich mir nicht mehr verkneifen kann!

„Die NWO ist der feuchte Traum sozialistischer Machteliten“, „Der Great Reset wird von links-grün-versifften Politikern konsequent umgesetzt.“ Ähnliches – vielleicht nicht gar so polemisch – liest und hört man aktuell in der systemkritischen Szene immer häufiger. Meine Antwort darauf – also den folgenden Text – wollte ich auf einer Demonstration in Österreich halten. Die Stimmung ließ es aber nicht zu, so dass er in der virtuellen Schublade liegen blieb.

Mir stellen sich aber immer wieder sämtliche Nackenhaare hoch, so dass diese ungehaltene Rede jetzt als persönlicher Kommentar bei der Frischen Sicht erscheint, auch wenn sie sicher nicht strengen journalistischen Anforderungen genügt. Ein Kommentar ist ein Kommentar. Dafür gibt es dieses Format.

Wenn ich solche Vergleiche hören oder lesen muss, werde ich einfach wütend. Und das, obwohl ich sicher keine Kommunistin bin, nicht mal eine ordentliche Sozialistin, nicht fundiert ideologisch ausgebildet. Ich würde mich als grüne-linksliberale Antifaschistin einordnen – aber aus einer Zeit, als diese Begriffe noch etwas Wert waren.

Heute stehen

  • die deutschen Grünen für Krieg und Frackinggas
  • die Sozialdemokraten für Hartz4 und andere asoziale Grausamkeiten
  • die Liberalen für die Befreiung der (Finanz)Wirtschaft von Regelungen und die Nichtteilnahme an kritischen Abstimmungen
  • und die ANTIFA für das neoliberale Impfsystem.

SO eine bin ich nicht. Aber eben links von den Werten her. Wenn ich dann höre, dass wir auf einen „Sozialismus“ zusteuern, muss ich mein Kopfschütteln in Worte fassen.

Hinter dem Great Reset und Klaus Schwab steht wer?
Großkonzerne!

Was scheint deren Ziel zu sein?
Global Governance und die neue Weltordnung!

Durch wen werden diese Ziele vorangetrieben?
Durch den Staat?

Nein. Durch Konzerne! Die die über ihre Lobbyorganisationen in Berlin, Brüssel und Washington – drei Städte mit der höchsten Lobbydichte der Welt – die Staat prägen, wenn nicht gar steuern. Wenn Finanzgesetze von Bankmitarbeitern geschrieben werden, kann man das kaum mehr anders nennen.

Warum reden dann bitte viele – auch wirklich intelligente und viel belesenere Menschen als ich – von Sozialismus, der auf uns zukommt?

Klaus Schwab & Co verwenden offensichtlich eine linke und grüne Terminologie, die von „Linken“ und „Grünen“ begeistert aufgenommen wird und die die „Rechten“ erschreckt. Die Rechten „hören“ diese linke bzw. ökologische Wortwahl, was dazu führt, dass sie den Great Reset kritisieren. Das tun sie in meinen Augen auch definitiv zu recht – aber aus den völlig falschen Gründen. Sie kritisieren den Great Reset, weil sie es für einen „linken“ Plan halten. Und das ist – ich kann es leider nicht anders ausdrücken – einfach SCHWACHSINN.

Was derzeit passiert, hat mit Sozialismus oder gar mit linken Werten nichts aber auch gar nichts gemein.

Was wir derzeit erleben ist Faschismus – die Bündelung von Macht – im eigentlich Sinne des Wortes Fascio, was man selbst in der Wikipedia nachlesen kann. https://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus: Der Ursprung des Substantivs ist auf das italienische fascio, beziehungsweise das lateinische fascis zurückzuführen. Diese namensgebenden „Bündel“, bestehend aus Ruten und einem Beil, wurden im Römischen Reich als Symbole und Erkennungszeichen großer Macht getragen.

Wer ist denn für das, was gerade im großen Stil passiert verantwortlich? Wer profitiert davon? Wer ist in den vergangenen 18 Monaten reicher geworden?

Neben Pharmakonzernen sind das die High-Tech-Industrie, die Banken und weitere Großkonzerne.

Wer sonst!?!

Die Anzahl der Milliardäre ist rasant gestiegen.

Das Vermögen der Super-Super-Reichen ist rasant gestiegen.

Jeff Bezos von Amazon wird lt. verschiedener Internetquellen zwischen 164 bis 191 Milliarden 2021 geschätzt. Der Wert von Riesen wie Blackrock stieg ebenfalls rasant. Er betrug im Juli2020 566 Mrd, im Juli 21 916 Mrd. Von Google, MS, Amazon, Pfizer und anderen ganz zu schweigen.

Sozialismus steht für Gleichheit – viele sagen Gleichmacherei – aber gut, das kann man sehen wie man möchte. Kapitalismus, Neoliberalismus und der Unternehmensfaschismus stehen für Ungleichheit. Und was erleben wir grade? Rasant zunehmende Ungleichheit. (Anm. d. Red. Leser sollten zum autoritären Korporatismus recherchieren.)

All animals are equal, but some are more equal than the others.

Nur in diesem Sinne kann man derzeit wohl noch von „Gleichheit“ sprechen

Wenn ein Klaus Schwab davon spricht, dass 2030 niemand mehr etwas besitzen wird und dabei glücklich ist, dann verschweigt er etwas ganz Wesentliches!

Nichts gegen eine Sharing Community. Es ergibt ja Sinn, dass in einer Stadt nicht jeder ein Auto besitzt, sondern dass es Car Sharing gibt. Nichts gegen eine schonende Nutzung von Resourcen. Das klingt so schön grün/ökologisch, dass viele drauf rein fallen.

Irgend jemandem – und das sind die Großkonzerne – gehört zumindest mal die Plattform, über die „geshared“ – geteilt wird. Diese Plattformen kassieren bereits allein für das Bereitstellen des Services schon massiv. Und natürlich gehören auch die Autos irgendwem. In der Regel aber wohl nicht dir, mir, oder den sonstigen normalen Menschen.

Ich selbst – als Öko – bin Anhänger der Sharing Community. Den „Strumpfen-Stecher“ für meinen Garten leihe ich mir vom Nachbarn, dafür verleihe ich meinen Krauthobel an einige Bekannte, damit nicht nur ich einmal im Jahr Sauerkraut herstellen kann. Mein Auto kriegt jeder (dem ich vertraue) und wenn ich unterwegs bin, leiht meine Nachbarin für Notfälle ihr Auto an Freunde, die auf mein Haus aufpassen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Schwab und seine Freunde eine geringfügig andere Vorstellung davon haben als ich.

Der „Leger“ mit dem man Linke begeistert: das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) in Verbindung mit der dramatisch zunehmenden Digitalisierung der Bezahlvorgänge. Ein BGE ist in meinen Augen das gefährlichste Kontrollinstrument, das man den Mächtigen in die Hand geben kann. Seit Jahren wird die Digitalisierung des Geldes vorangetrieben. Und die meisten Menschen machen freiwillig mit, zahlen völlig hirnfrei auch Kleinstbeträge beim Bäcker mit Karte. Es ist ja so bequem.

Aber noch gibt es ja Bargeld. Ja. Noch. Die Nutzung wird nach und nach eingeschränkt und erschwert bzw. unattraktiv gemacht. Kleines Beispiel gefällig? In Bahnhofsparkhäusern, einem Ort, wo man in der Regel länger steht, ist die Zahlung mit Scheinen von maximal 10 Euro möglich. Zumindest in Passau. In München war schon vor Jahren das Ticket am Automaten 0,10 Euro günstiger, wenn man „unbar“ zahlte.

Das BGE wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit elektronisch ausgezahlt.

Damit lässt sich das gesamte Konsumverhalten der Menschen kontrollieren, steuern und wenn jemand dann mal nicht „brav“ ist, auch ganz leicht „abdrehen“. Was es bedeutet, auf einmal über kein Konto mehr zu verfügen, haben Aktivisten der Friedens- und Freiheitsbewegung 2020 und 2021 bereits zu spüren bekommen. Dass Paypal Spendengelder in sechsstelliger Höhe für 180 Tage einfach einbehält, zeigt, welche Macht, die Finanzkonzerne heute schon haben. Und das in Verbindung mit einem BGE? Gnade uns Gott!

Wer profitiert von dem, was auf uns zukommt?

Werden die Menschen dadurch gleicher? Wenn überhaupt, dann wird nur die Masse der Armen gleicher – und sehr sehr viel größer.

Natürlich wird das von Politikern „umgesetzt“. Also macht es vordergründig den Eindruck, als ob das eine staatliche Aktion wäre. Als „zentral sozialistisch“ gesteuert.

Aber genau diese Politiker pilgern seit Jahrzehnten zum WEF, zu den Bilderberger Konferenzen und werden von transatlantischen „NPOs“ geschult und auf ihre Aufgabe im Leben – im politischen Leben – vorbereitet. Dass diese massiv von Konzernen, CIA und Pentagon finanziert werden … Kleinigkeiten, die man ignorieren kann.

Und daraus soll Sozialismus werden?

Wer das glaubt, dem ist nicht zu helfen!

Wer das glaubt, der fällt in diesem Bereich auf Manipulationen und Lügen herein, die von den den gleichen Strukturen ausgehen, die uns erzählen, dass Corona mit der Schwarzen Pest vergleichbar sei.

Auch wenn die Art der Manipulation, die Form der Kommunikation eine andere ist. Die Ursache ist gleiche, der Wahrheitsgehalt auch.

Lasst Euch bitte nicht für dumm verkaufen. Wir steuern nicht auf Sozialismus zu, wir landen im Konzernfaschismus. Und zwar jetzt.

PS. Selbst eine Mainstream-Quelle wie der Political Compass nimmt keine linken Entwicklungen war. Im Gegenteil. Überraschenderweise ist deutlich über zu sehen, in welche Richtung sich ALLE Parteien über die Jahre hin entwickelt haben. Die Grafik ganz rechts für 2021 macht das mehr als deutlich. https://www.politicalcompass.org/germany2021

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:20170903_14_08_38_Krauthobel_Beispiele.jpg

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Gerhard Müller
Gerhard Müller
1 Monat zuvor

Ich wundere mich oft, wenn so viele in den alternativen Medien sagen, die Politik von Frau Merkel sei links oder sogar sozialistisch. Aber eine Politik, durch die Reiche reicher und Arme ärmer werden, kann nicht links sein. Auch die SPD und die Grünen sind nicht (mehr) links. Viele führende Politiker dieser Parteien sind entweder nach recht gedriftet oder sie sind einfach immer korrupter geworden und machen einfach das, was ihre Parteispender (die Superreichen und die großen Konzerne) wünschen.

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