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Wer zu spät kommt, den bestraft …?

Gehen oder bleiben – eine Frage, die mich und viele andere impfkritische Aktivisten in Deutschland und Österreich immer wieder hin und her reißt. Immer wieder muss man sich die Frage stellen: Lohnt es sich (noch), im eigenen Land Widerstand zu leisten? Und wenn gehen, wohin? Ist es irgendwo besser? Auf den ersten Blick ja. 

Aus verschiedenen Ländern hört man immer wieder, dass es besser ist. Menschlicher auf jeden Fall, weil der Gehorsam in Österreich und insbesondere Deutschland wirklich am unangenehmsten ist. Der “Untertan” macht eben, was “von oben” angeordnet ist. In Österreich zwar mit großem Widerwillen – die Maske hängt halt fast unter der Nase – in Deutschland je nach Region sehr “preussisch”. Und der Untertan macht – leider – immer noch die Mehrheit der Bevölkerung aus, auch wenn die Teilnehmerzahlen bei den Spaziergängen – im Gegensatz zu den Coronatoten – fast schon eine exponentielle Richtung aufweisen.

Migration innerhalb Europas

Heimkehrer aus Albanien, Kroatien, Montenegro, Polen, Russland oder Schweden berichten gleichlautend, wie angenehm das Leben in den Ländern jeweils sei. Von Wien aus kann man als Ungeimpfter für einen Tag nach Ungarn fahren und die dortige Therme besuchen, um “normales Leben” zu fühlen oder einen Zahnarzt ohne PCR-Test konsultieren zu können. Alles das sind Indizien, dass es sinnvoll sein könnte, seinen Wohnsitz zumindest temporär zu verlagern.

Persönlich war und bin ich aber der Überzeugung, dass eine Veränderung innerhalb Europas wenig sinnvoll ist, insbesondere innerhalb der EU, die von einer nicht gewählten deutschen EU-Präsidentin mitbestimmt wird, die den Führer Bill Gates hofiert. Der Sager “Thank you for your leadership Bill” spricht eine deutliche Sprache.

Was uns in Zukunft erwartet, hat der Führer Bill lt. Deutschlandkultur schon sehr früh kommuniziert: “Der Nachweis einer Coronaimpfung müsse Voraussetzung werden für grenzüberschreitendes Reisen, fordert ID2020-Partner Bill Gates am 24. März 2020 in einem Interview mit dem Onlinemedium TED Conferences. Und der Impfnachweis müsse zuverlässig sein, damit nicht unnötig Menschenleben gefährdet werden. Kein Papier, das man verlieren oder fälschen könne; nein, ein digitaler Impfnachweis auf biometrischer Basis: Die Kamera der Grenzbehörde oder auch am Eingang des Fußballstadions erkennt an meinem Gesicht, ob ich geimpft bin. Die Pandemie würde so viel von ihrem Schrecken verlieren, hofft Dakota Gruener. Und die Coronaimpfung eröffne eine einzigartige Gelegenheit, in die digitale Identität für Milliarden Menschen einzusteigen.

Der Wechsel des Kontinents als Option?

Trotz dieser Ankündigung war und ist es für mich aber trotzdem weiterhin eine Überlegung wert, den Blick auf andere Länder außerhalb der EU zu werfen – nicht zuletzt, da mir die eingangs erwähnte Untertanen-Mentalität nicht entspricht.

Im Sommer 2021 war ich deshalb das erste Mal in Paraguay, um mir das Land für ein zukünftiges Leben anzuschauen, falls es in Europa zu unerträglich wird. Einer der Gründe, im Sommer nicht gleich rüber zu gehen, war meine Befürchtung, der Willkür der dortigen Regierung als geduldete Ausländerin unter Umständen genauso bzw. noch schlimmer ausgesetzt zu sein als hier, wo ich die Regeln halbwegs kenne.

Auch wenn im Sommer 2021 das Leben dort hinreichend entspannt war: was tun, wenn seitens der Politik auf einmal und ohne Vorwarnung die Regeln vor Ort geändert werden?

Aufgrund der Entwicklung in Österreich mit der Impfpflicht habe ich letzte Woche doch konkret überlegt, die Daueraufenthaltserlaubnis noch zu beantragen und wollte dafür im März/April rüber fliegen. Erste Schritte habe ich bereits eingeleitet, Papiere angefordert, Kontakt zur Einwanderungshelferin aufgenommen.

Gestern abend dann die Breaking News: Nach Paraguay kommt man ab 12.1.22 nur noch mit Impfung. Wer ohne Cedula einreisen will, hat eben Pech gehabt. So wie ich jetzt.

Zu spät? Bestraft? – Ich glaube nicht!

Letztlich hat sich meine Entscheidung aus dem Juli 2021 auf traurige Art und Weise bestätigt.

Paraguay agiert genauso wie alle anderen Länder entlang der globalen Agenda. “ES” sind überall. Jetzt wurde eben in Paraguay der nächste Schritt des Planes umgesetzt. Noch betrifft es zwar niemanden mit Cedula, aber: alles ist ja nur noch ein Willkürsystem. Weltweit. Werden die Geldströme von Europa nach Südamerika unterbrochen, Gehen oder bleiben – eine Frage, die mich und viele andere impfkritische Aktivisten in Deutschland und Österreich immer wieder hin und her reißt. Immer wieder muss man sich die Frage stellen: Lohnt es sich (noch), im eigenen Land Widerstand zu leisten? Und wenn gehen, wohin? Ist es irgendwo besser? Auf den ersten Blick ja. stünde ich nicht nur ohne Einnahmen aus meiner Rente da, sondern auch ohne meinen Selbstversorgergarten. Wird dort morgen entschieden, dass sich alle Ausländer impfen müssen … tja … dann muss man halt sehen, ob man sich tief in den Busch verkriecht oder aufgibt.

Tief in den Busch – aufs Land – habe ich mich hier bereits verkrochen.

Auch wenn die Information gestern ein harter Schlag für mich war: Gut, dass ich entschieden habe, nicht zu gehen. Die Willkür ist hier wie dort die gleiche – der “Busch” hier aber doch einiges komfortabler als dort.

Aufgeben ist keine Option.

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