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“Menschen mit Mut” hilft Kindern im Donbass

15.000 Euro sind dank des Buches “Menschen mit Mut” inzwischen auf dem Vereinskonto der Friedensbrücke Kriegsopferhilfe e.V. gelandet. Zunächst waren es 11.000 Euro, von denen der Verein – nach Abstimmung – sicherheitshalber 5000 Euro für Notfälle zurückgehalten hat. Gestern wurden weitere 4000 Euro überwiesen, damit die Friedensbrücke in dieser akuten Notfallsituation helfen kann. Lebensmittel, Hygieneartikel und weitere Hilfsgüter werden vor Ort gekauft.

Mit dem Geld wird über 150 Kindern und ihren Müttern einen sicheren Aufenthalt im Friedenscamp Taganrog ermöglicht. Weitere Unterstützung wird benötigt, um hier auf längere Zeit helfen zu können.

Die Friedensbrücke – ein kurzer Überblick

Seit 2015 unterstützt die „Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V.“ die Menschen in Kriegsgebieten, ein engagierter Verein, der als spontane Idee auf einer Moskaureise entstanden ist.

Im Mai 2015 fuhr eine kleine Gruppe Menschen zu den Feierlichkeiten zum 9. Mai nach Moskau, um dort ein Zeichen zum 70. Jahrestag der Niederschlagung des Faschismus in Deutschland zu setzen. Man erfuhr von Hilfsaktionen der russischen Bürger für die Menschen im Donbass, denn dort waren bereits Opfer eines Krieges zu beklagen. Es sterben und leiden Menschen. Denen muss geholfen werden. Der Gedanke war geboren: „Wir gründen einen Verein, der den Opfern von Krieg Linderung bringt, der ihnen Aufmerksamkeit schenkt, das Gefühl, nicht vergessen zu sein, Hoffnung! Hilfe vor Ort! Nicht hier oder irgendwo, sondern dort, wo der Krieg lebt und die Menschen sterben. Wir wollen Brücken bauen in den Frieden!“

Die Friedensbrücke sorgt seitdem auf vielfältigste Art und Weise für Hilfe vor Ort. Man organisiert und finanziert Friedenscamps für Kinder, die Evakuierung von Kindern und Müttern, Sanatoriumsaufenthalte, Weihnachts- und Schulaktionen, die Versorgung von Menschen in Altenheimen, Waisenhäusern und Flüchtlingsheimen, Bereitstellung von Medikamenten und Lebensmitteln für bedürftige Menschen. Unterstützt werden aber auch Mal- und Bastelwettbewerbe oder Sport- und Kulturveranstaltungen, Kinderfeste und auch der Fußballverein sowie das Boxteam von Gorlovka.

Impressionen aus 2018 – Unsere Kinder aus Gorlovka im FriedensCamp Rostov – Donbasslied –

100% der Spendengelder kommen den Opfern der Kriege zugute – die Mitglieder und Aktive des Vereins sind rein ehrenamtlich tätig.

Kriegsopfern zu helfen heißt nicht, die Politik eines Landes in jeder Hinsicht zu unterstützen. Man hilft MENSCHEN.

Menschen mit Mut – ein kurzer Überblick

Mutig sein hat viele Facetten. Das Buch soll motivieren, mutig zu sein. Es fordert auf, das zu tun, woran man glaubt. Es möchte helfen, dem Druck standzuhalten, auch wenn man sich in einer Minderheit wähnt. Es gibt viel mehr mutige Menschen, als man denkt. Man muss sie nur finden. In persönlichen Gesprächen erzählen 92 mutige Menschen, warum sie tun, was sie tun. Man erfährt, warum sie gegen den Strom schwimmen, obwohl es anders leichter wäre. Man erfährt auch von ihren Ängsten und Schwierigkeiten.

Es sind nicht die „Prominenten“, die dieses Buch wichtig machen – auch wenn die Gespräche mit Boris Reitschuster, Dr. Daniele Ganser, Ralf Ludwig oder Thomas Röper manch einen zum Kauf anregen werden, der es sonst achtlos zur Seite gelegt hätte. „Prominente“ lassen manch einen eher verzagen. „Er kann das – aber ich doch nicht.“ – Weil die eigene Lebensrealität so anders (er)scheint. Und schon ist die Begründung – Ausrede – gefunden, die Angst nicht überwinden zu müssen. Es sind die „Unbekannten“, Menschen „wie du und ich“, die wirklich Beispiel geben können. Der Verkäufer, der Hausmann, der Steuerberater, der Busfahrer, der Hausmann oder der Aussteiger – also der Nachbar von nebenan, der „das Gleiche“ tut wie man selbst. Oder auch die Nachbarin, die als Verkäuferin, Steuerberaterin, Busfahrerin, Hausfrau oder Aussteigerin aktiv ist. Die einem zeigen, dass es gar nicht so schlimm ist, selbst mutig zu sein.

Man kann niemandem hinter die Stirn schauen, wenn man ihn interviewt, man muss nicht mit jeder Handlung einverstanden sein und man muss nicht jeden Handelnden sympathisch finden. Aber allen gebührt der Respekt für ihren Mut, in ihrer Situation gegen den Strom geschwommmen zu sein. Wir brauchen mehr mutige Menschen, die sich in ihrem Umfeld für Friede, Freiheit und Gerechtigkeit einsetzen.

Wer unterstützen möchte

Zwei Möglichkeiten den Müttern und Kindern im Donbass zu helfen:

Spenden unter

Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V., IBAN: DE56100900002582793002

paypal: friedensbruecke@gmx.de

Stichwort: Friedenscamp

Buchkauf

www.menschen-mit-mut.eu – der gesamte Ertrag aus dem Buch kommt Kriegsopfern zugute.

Danke für die Unterstützung!

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Friedensaktivist
Friedensaktivist
8 Monate zuvor

Hallo Frau Drescher, wie wäre es denn, wenn sie jetzt einen Spendenaufruf für die Menschen in den von Terrorangriffen Russland zerstörten Städte wie Mariupol oder Charkiw starten würden. Dann könnte man sie als Friedensaktivistin ernst nehmen.

Alena
Alena
5 Monate zuvor

Es ist Krieg in der Ukraine und die ganze Zivilbevölkerung leidet darunter. Sind die Menschen im Donbass Ihnen weniger Wert als Menschen in anderen Teilen der Ukraine? Eine seltsame Sicht der Dinge.

© Frische Sicht 2020
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