Gottesdienst auf der Münchner Theresienwiese am 1.11.2020

Am 1.11.2020 fand ein Gottesdienst (ursprünglich Versammlung für max. 1000 Personen erlaubt), welcher von der Querdenken89- Initiative organisiert wurde, auf der Münchner Theresienwiese statt. Während sich mehrere tausend Menschen auf der Theresienwiese einfanden, mussten dieses Jahr gläubige Katholiken die Gräber ihrer Familie selbst weihen, da die Priester angehalten wurden, diesen in Bayern wichtigen Feiertag, nicht in gewohnter Weise zu begehen. Der Gottesdienst auf der Theresienwiese wurde von Pfarrer Jürgen Fliege und Christian Stockmann geleitet. Der Gottesdienst wurde unter Einbeziehung aller Glaubensrichtungen gehalten. Neben Ansprachen zu der derzeitigen Situation, wurde auch dem kürzlich Verstorbenen SPD Politiker und Bundestags Vizepräsidenten Thomas Oppermann gedacht. Weitere wichtige Themen waren die Auftrittsverbote für Kunst- und Kulturschaffende, sowie die nicht nachvollziehbare Schließung der Gastronomie. Die Veranstaltung verlief friedlich und ruhig. Auch wurde seitens der Veranstalter die gute Zusammenarbeit mit der Polizei mehrfach betont. Lediglich kurz vor Ende der Veranstaltung schritt selbige unerwartet ein und beendete die Veranstaltung abrupt mit der Begründung, dass nicht gemeinsam gesungen werden dürfe.

Aufnahmen vom 1.11.2020

———————————-

Wenn Sie die Inhalte dieses jungen Mediums schätzen und sie den Ausbau der Inhalte unterstützen wollen, freuen wir uns über Ihre Spende.

Spenden für das unabhängige Presseportal frischesicht.de: https://www.patreon.com/frischesicht

———————————-

Die Redaktion ist um das Abbilden eines breiten Meinungsspektrums bemüht. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln!

© Frische Sicht 2020

Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus!

About the author

Website | + posts

Thomas Stimmel, Jahrgang 1985 ist international tätiger klassischer Sänger, Kunstfotograf, Journalist und Publizist. Als Sohn eines afroamerikanischen GI´s und einer deutschen Mutter, wuchs er in einem kleinen oberbayerischen Dorf mit Mutter und Großmutter auf.
Aufgrund der für die damalige Zeit noch recht ungewöhnlichen familiären Umstände, war das bewusste Hinterfragen der gängigen gesellschaftlichen Denk -und Handelsmuster wichtiger Bestandteil der eigenen Lebenswirklichkeit.
Nach Beendigung eines klassischen Gesangsstudiums in München und Berlin, folgten internationale Engagements, die Stimmel Einblicke in unterschiedlichste Länder boten. Schon früh waren auf diesen Reisen eine Kamera und Notizbuch nicht mehr wegzudenken. Gespräche mit Menschen vor Ort, der Austausch mit Botschaftsangestellten (hier waren besonders Reisen nach Pakistan und Äthiopien prägend) nährten den Wunsch, diese Erlebnisse in Reportagen bzw. journalisitsch zu verarbeiten.
Es folgte die Gründung eines eigenen Musiklabels und Verlags ars vobiscum, um hochwertige musikalische und „druckbare“ Inhalte zu publizieren, sowie das Fotografiestudium an der Münchner Akademie der bildenden Künste.
Durch die pandemiebedingte musikalische Zwangspause konnte das Projekt, die Gründung des unabhängigen Presseportals „Frische Sicht“ 2020 umgesetzt werden, welches dem Verlag und Label ars vobiscum angegliedert ist.

Total
0
Shares
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Previous Article

Veronika Stross "Aufstehen für Kultur"

Next Article

Thorsten Gerstmann "Gastronomie ist am Ende!"

Related Posts