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Das Dilemma an der “Front”

Last updated on 7. Januar 2022

ein Gastkommentar von Bettina Gorzolla

Die deutsche Politik war und ist seit Jahrzehnten von politischen Fehlentscheidungen geprägt und hat über einen langen Zeitraum auch folgende Entwicklung begünstigt: Das Rekrutieren und Ausbilden von ganz “speziellen Polizeikräften”.

Wir erinnern uns, alles fing an mit dem Wechsel der Uniformfarbe in cooles schwarz bei Spezialtruppen. Wie symbolisch und einschüchternd. 

(Anm. d. Red. auch das neue bayerische Polizeiaufgabengesetz löste teils heftige Kritik aus)

Im Hintergrund und unbemerkt für normale Bürger, wurden über den normalen Polizeidienst hinaus, regelrecht abgebrühte “Soldaten” herangezogen. 

Dass es sich hier bei diesen ausgebildeten Polizisten zu einem großen Teil eben um “Spezialtruppen” handelt, z.B. als USK Bayern bekannt (“Unterstützungskommando”), oder MEK Berlin (“mobiles Einsatzkommando”), oder der “Bereitschaftspolizei” und weitere Truppen, wird oftmals völlig übersehen. 

Aber Polizist ist eben nicht gleich Polizist 

Eines haben diese, nennen wir sie zunächst noch “Polizisten” allerdings gemein, wenn sie keinen gehobenen Dienst innerhalb der Polizei antreten möchten:

Sie alle brauchen nur den Hauptschulabschluss, müssen einigermaßen “groß” gewachsen sein und eine Fülle von sportlichen Eigenschaften besitzen.

Es ist in keinster Weise verwerflich “nur” einen Hauptschulabschluss zu besitzen, bitte nicht falsch verstehen (wenn es nach mir ginge, würde ich per sofort das “dreigliedrige” Schulsystem abschaffen und jedem Kind die gleich wichtige Chance auf Menschen, Geistes – und Herzensbildung einräumen, mit völlig neuen Lehrplänen unter Berücksichtigung und Anpassung der Talente und Bedürfnisse aller Kinder), jedoch ist einem durchaus bekannt, dass politische, geschichtliche Bildung und eben die “Allgemein” Bildung in einer Hauptschule, wie sie nun Mal geführt wird, mehr als auf der Strecke bleibt. 

Aber wie steht es um den Lehrplan in Gymnasien, bzw. um junge Menschen nach Abschluss des Abiturs? 

Ein befreundeter Polizeihauptkommissar a.D. der während seiner Laufbahn selbst einige Polizeianwärter für den “normalen” Polizeidienst ausgebildet hat , bestätigte mir, dass es genau so viele Realschüler und Gymnasiasten sind, die ihre Ausbildung beginnen. Diese sind allerdings weder sozialer veranlagt als die Hauptschüler, noch beherrschen sie die Rechtschreibung besser, ersteres oftmals: Ganz im Gegenteil. 

Wie oft unterhielt ich mich mit Karl Hilz und weiteren Polizisten “für Aufklärung”, über das robotische und rätselhafte Verhalten dieser “Spezial”Polizisten im Dienst, die auf unseren Demos und Kundgebungen ihre Bereitschaft zur Gewalt zeigten und umsetzten, ihre Respektlosigkeit und ihre Macht bewiesen, obwohl dies völlig überflüssig war und ist, aufgrund einer gewaltlosen Demokratiebewegung, die sich bis heute als eine solche bewiesen hat.

Eine Frage der “Erziehung” schon in den allgemeinen Schulen? 

Diese oben genannten Spezialeinheiten, wurde oft gemunkelt, seien “sogar” während und nach ihrer Spezialausbildung “kaserniert”, also in Art Kasernen unter sich untergebracht – abgeschottet von der normal “zugänglichen” Welt? Rätsel über Rätsel. 

Mit 15,16 Jahren sollen potentielle Bewerber an Schulen besucht und “gelockt” werden, soll ihnen in ihren Klassenzimmern von Polizisten der Beruf “Polizist” schmackhaft gemacht werden. 

Ein junger Mensch der die Polizeiausbildung dann frühestens mit 17 Jahren beginnt wird kaum Ahnung von der Welt haben, diese nicht “groß” gesehen haben. Dieser soll nun ein großer Hoffnungsträger für eine Gesellschaft sein, wenn er für den Dienst an der Öffentlichkeit unter Umständen intransparent gebrainwashed und “zurecht gerückt” wird? 

Wer weiß schon wie die Ausbildung dieser Spezialtruppen heute inhaltlich aussieht?  

Kaum vorstellbar, dass diese auf einer gängigen Ausbildung um ein klassisch “anständiger” Polizist/Polizistin zu werden, basiert. Oder macht man einem jungen Menschen in erster Linie klar: 

Die Welt da draußen sei schlecht, sie radikalisiere sich zunehmend und kommende Demonstrationen seien das große Übel der Zeit? 

Dass es allerdings eine Demonstrationsbewegung geben wird, die gegen die Einleitung und die strukturierte Ausführung einer weltweiten Plandemie (Versuch der Einführung der NWO/geplanter Great Reset) aufstehen wird und diese überwiegend aus:

Pazifisten, Akademikern, Intellektuellen, Künstlern, Handwerkern, Esoterikern, Arbeitern und lebensechten Überlebenskämpfern die das Leben “gespürt” haben – besteht, obendrein noch kunterbunt, international und friedlich, eben einfach alles, nur keine Terroristen.

Das wurde und wird diesen armen neuen und jungen “Sondertruppen” nicht gesagt, die da mit Tränengas sprühen sollen, losknüppeln dürfen und mit Sand gepolsterten Handschuhen ihre Fäuste in Gesichter und Mägen fliegen lassen (müssen?).

Sie hätten wahrlich kaum etwas zu tun in diesem Land, ohne diese kriminellen haltlosen Befehle einer korrupten Regierung und den ebenso indoktrinierten Polizeiführungen.

Der “normale” Mensch ist nämlich gar nicht so “kriminell”, ganz im Gegenteil. Er ist des Streits und der Spaltung müde geworden.

Es bleibt ihnen, den neuen jungen “Truppen” mit “Abhängigkeitsvorteilsbeamtenstatus”, also keine Wahl, als das zu zerschlagen, was man ihnen befiehlt zerschlagen zu müssen und das zu glauben, was man ihnen glaubhaft macht.

Sie wissen es nicht besser, ohne Vergleiche ziehen zu können aus der realen Welt, durch eigene Lebenserfahrungen, oder mit dem Wissen um geschichtliche oder politische Hintergründe, die sich abspielen.

Es bleiben viele Fragen offen rund um eine “Polizei”, die meiner Meinung nach in großen Teilen nicht mehr als eine solche bezeichnet werden darf.

Handelt es sich doch eher um missbrauchte junge Seelen, die nun mehr und mehr zu Söldnern werden, wenn das alles nicht bald ein Ende nimmt. Junge Menschen, die obendrein offensichtlich noch keine Chance hatten, sich zu überlegen ob sie das alles wirklich wollen:.

Gewalt ausüben – auf Befehl (!), vor allem gegenüber friedlicher Menschen.

Politische Gespräche mit diesen “Einheiten”, der Versuch sich in einem Gespräch heran zu tasten und mal völlig gängige Begriffe einzuwerfen wie “Diktatur”, “faschistoide Methoden” hinterlässt nach meiner Erfahrung, ratlose Gesichter und verwirrt umher blickende Augen.

Es stimmt so traurig.

Versuchen wir aber zu “begreifen” und versuchen wir ihnen zu vergeben. 

Unsere Zeit wird kommen, die Zeit der Wahrheit, für die wir all diese Mühe und Gefahren auf uns genommen haben und noch auf uns nehmen werden und zwar FRIEDLICH, ganz nach Gandhi Art !

ein Beitrag aus München am 04.01.2021

Bettina Gorzolla ist Meditationscoach, Filmerin, Moderatorin und freie Journalistin und dokumentiert seit Beginn die maßnahmenkritischen Proteste.

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Sigmund Ahlbrand
Sigmund Ahlbrand
8 Tage zuvor

Ein vor 15 Jahren verstorbener Freund ehemals Waffen SS leibstandarte Adolf Hitler hat sein Leben lang unter den Dämonen seiner Jugend sich für ein totalitäres Regime – Übergriffe wie Verfolgung bis zum Mord – stark gemacht zu haben, gelitten.
Erst der Glaube und die Vergebung Yeshuas haben ihn befreit – er der die Schuld am Kreuz das getrennt sein von Wahrheit Weg und Leben aus Liebe getragen hat und mein Freund in Gnade frei von Dämonen gehen konnte. Ich frage mich wie lange die Gnadenzeit da jeder Saulus zum Paulus werden kann anhält sich die Dämonen nicht mehr austreiben lassen das Endgerät kommt und es zu spät ist. Frieden des Herrn

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