Avocadopolitik? – Ein Kommentar

Der größte Denkfehler der heutigen grünen Politik ist, dass man meint, Umweltziele über ein alternativloses Diktat erreichen zu können. Die eigenen Positionen als die einzig richtigen und als nicht zur Diskussion stehend, zu etablieren.

Druck erzeugt immer Gegendruck = Widerstand. Dies ist reines Naturgesetz.

Man will also unter Missachtung der Naturgesetze die Natur retten?
Ziele werden nur dann erreicht, wenn man sie erstrebenswert gestaltet – als Mehrwert fühlen und erkennen lässt. Dies verlangt ein hohes Maß an Kreativität und Unternehmergeist. Diese Positionen und Köpfe sind in der derzeitigen “grünen” Bewegung nicht erkennbar.

Wissenschaft wuchs stets durch den Wettstreit der Positionen und nie durch Gleichrichtung der Meinung.

Jedoch: Inhalte werden ausgeklammert, die nicht der von mir als Wahrheit gewollten entsprechen. Es ist die Angst, meine Position könnte sich als die nicht richtige herausstellen. Dies veranlasst mich zum Diktieren der eigenen Weltsicht – nicht das Streben nach Erkenntnis. Wäre es das Streben nach Wahrheit, das mich antreibt, würde ich alle Sichtweisen ausgewogen diskutieren, die Dinge lateral denken (was der im Volksmund verwendete Begriff “Querdenken” bedeutet), das Unsinnige erkennen – es zerfiele schlicht von alleine.

Stattdessen wird das Lateraldenken als Schimpfwort geframed und das gebündelte Denken (Latein: Fascis) als das einzig richtige dargestellt.

Eine Bewegung – welche die Vielfalt predigt, diese jedoch nur in der eigenen verengten Position manifestiert- möchte ich daher mit einer Avocado vergleichen.

Grüne Schale, grüne Frucht, aber tiefbrauner Kern.

Es liegt daher an der grünen Bewegung zu hinterfragen, ob es die Absicht sein kann, für festgefahrene Positionen bereit zu sein, der Errichtung totalitärer Strukturen zuzustimmen. Mit allen Konsequenzen, die genau das Gegenteil der eigentlich “grünen” Ziele sind.

Wenn sie es selbst erkennen würden, wäre es dann zur Umkehr viel zu spät?

Es könnte die Konsequenz sein, dass man beim Versuch die Welt zu retten, diese zerstört. Die Macht an Menschen übergibt, die in der Lage sind, hervorragende Instrumente der Blendung zu verwenden, um eigene Ziele zu erreichen. Man z. B. das Narrativ der tödlichsten aller Pandemien (Atemwegsinfekt mit der nachgewiesenen Sterblichkeit einer Grippe) als Transportmittel nutzt, um die als alternativlos dogmatisierten Positionen, brachial diktierend durchsetzen zu können.
Es liegt an ihnen das Ruder noch einmal herum zu reißen. Oder durch vermeintliche Erfüllung des Ego etwas zu manifestieren, was eigentlich gar nicht gewollt sein kann, oder doch?

Bildnachweis: Symbolbild / shutterstock © Maks Narodenko

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